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Fatime Sünger

Aktiv im Kreistag


PERSÖNLICHES

Name: Fatime Sünger

Wohnort: Ginsheim-Gustavsburg

Beruf: Rechtsanwaltsgehilfin

 

MEIN POLITISCHER WERDEGANG

Seit vier Jahren bin ich in der Partei DIE LINKE aktiv. Seit Mai 2016 Abgeordnete im Kreisparlament des Kreises Groß-Gerau (Nachrückerin für Gerd Schulmeyer, der in den Kreisausschuss wechselte).

Mitglied der Partei DIE LINKE.

Ich bin stimmberechtigtes Mitglied des Kreis-Bildungsausschusses, in der Schulkommission und im Integrationsrat.

 

MEINE POLITISCHE MEINUNG

Mich beschäftigt der Soziale Wohnungsbau und die gerechte
Vergabe von Wohnungen, sowohl durch die Stadt Ginsheim-Gustavsburg an
Bedürftige, als auch im gesamten Kreisgebiet. Leider existieren nicht genug Wohnungen für Menschen, die eine bezahlbare Wohnung benötigen. Die privaten Gesellschaften
versuchen nur, schnell Profit zu machen und verkaufen dann ganze
Wohnsiedlungen mit dem Nachteil, dass nichts instandgesetzt wird. Fast immer werden im Zuge dessen die Mieten erhöht, weil fast alle Eigentümer versuchen, den größtmöglichen Deal anzustreben.
 

Außerdem habe ich großes Interesse hinsichtlich des Bereichs Schulen im Kreis Groß-Gerau. Sichere Schulwege, ein Teilhabe-Anspruch auch für Geringverdiener, die kein Harz IV beziehen. An den Schulen sollte es Arbeitsgemeinschaften für Vielfalt geben und mehr muttersprachlichen Unterricht.
 

Ein gesundheitsgefährdendes Problem sehe ich in dem hohen Lärmpegel, den das
Rhein-Main Gebiet insbesondere aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens mit sich bringt.

Auf Freizeitmöglichkeiten und Begegnungsstätten für Kulturaustausch sollte der Kreis zukünftig größeren Wert legen als bisher.
 

Ich möchte den Anliegen der Bürgerinnen und Bürger, vor allem aber auch den von Kindern im Kreis Gehör verschaffen und mithelfen, Lösungen zu finden auf Basis meines Gerechtigkeitssinns, meiner Liebe zur Natur und meiner Nächstenliebe.

 

MEINE MITGLIEDSCHAFTEN

Seit langem bin ich Mitglied des Elternbeirats einer Grundschule.

Weiterhin bin ich in der alevitischen Gemeinde Ginsheim-Gustavsburg tätig und nehme aktiv am Gemeindeleben teil.


Strompreis-EEG-Umlage 2013- warum steigt der Strompreis?

Sehen Sie den ersten Teil dieses Fernsehbeitrages

Christiane Böhm zum Haushalt des Kreises 2013

Eine ungehaltene Haushaltsrede

Wir haben unsere sämtlichen Haushaltsanträge in den Reißwolf geworfen, da sie unter dem Schutzschirm keine Chance haben. Beispielhaft nennen wir folgende Maßnahmen, die unsere Zustimmung nicht finden und von uns abgelehnt werden.

1. Erhöhung der Kreis- und Schulumlage 2. Ekc- Reduzierung Personal (von 4,5 auf 3), keine Zielstellungen, die auf die Erfüllung des Kreisziels orientieren, kaum Maßnahmen, die Wirkung entfalten. Es gibt keine flächendeckende Energieberatung (außer die extra anzufordernden Einzelberatungen der Verbraucherberatung), es ist notwendig auf die Möglichkeiten hinzuweisen, Förderprogramme aufzulegen, das Energiemanagement der kreiseigenen Räume zu verbessern, die Kommunen zu verbesserten Anstrengungen aufzufordern 3. KVHS – keine Kürzung des Zuschusses, weder auf 300000 noch auf 800000, dies bedeutet Angebotskürzung und Erhöhung der TN-Beiträge, diese wurden schon erhöht, was sich auf Menschen mit niedrigen Einkommen auswirkt, Synergieeffekte durch die Fusion mit der VHS Rüsselsheim können nie so hoch sein 4. Kultursensible Altenhilfe, das Thema wird schon ewig vor sich her geschoben, kann nur mit einem finanziellen Anschub entwickelt werden, in dem man ein Institut beauftragt ein Konzept mit den Migrantenorganisationen und den Pflegeeinrichtungen zu entwickeln 5. Einschränkung der beruflichen Beratung von Frauen nach der Familienphase durch das Frauenzentrum, bereits im letzten Jahr geschehen 6. Frühe Hilfen – es kann hilfreich sein, auch ehrenamtliche Kräfte einzubauen, allerdings sollte es möglich sein, alle Familien, die ein Kind bekommen mindestens einmal zu besuchen und danach mit denjenigen, die Bedarf haben weitere Termine abzusprechen 7. Keine Anstrengungen beim sozialen Wohnungsbau, Wohnungen und die zweite Miete werden zunehmend unbezahlbar, ein Grund dafür ist die geringe Quote des sozialen Wohnungsbaus, es fallen mehr Wohnungen aus der Bindung als dazu kommen. Der Kreis sieht sich hier als unzuständig, wir sehen aber seine Verantwortung mit privaten und öffentlichen Bauherren über die stärkere Nutzung der Mittel für den sozialen Wohnungsbau zu verhandeln. Schließlich werden die Landesmittel teilweise nicht genutzt. 8. Personaleinschränkungen, wie sie aktuell schon bei den Hausmeisterns stattfinden, die Stellen sind teilweise (2,5) nicht besetzt, so dass Leiharbeitsfirmen beschäftigt werden (das Jobcenter kann dann gleich die Löhne mit Alg II aufstocken) Kein Wunder, dass unserem Antrag auf Mindestlohn von 10 Euro nicht zugestimmt wurde. 9. Die Zielstellungen aus dem Integrationskonzept sehen wir teilweise nicht erreicht und finden sich nicht im Haushalt wieder, insb. die Beschäftigung von Mitarbeiter/innen mit Migrationshintergrund. 9. Reduzierung der Ausbildungsstellen auf fünf pro Jahr statt 10 Kritik an Haushaltskonsolidierungskonzept von Rödl und Partner Ein Gutachten für 200.000 Euro, das eine Einsparung von max. 5,4 Millionen im Jahr 2017 ergibt. – das Zehnfache wäre für den Schutzschirm erforderlich – hätte man sich sparen können. Es ist zwar die eine oder andere brauchbare Anregung dabei, wie beispielsweise vier Führungskräfte einzusparen oder die Stellen beim Allgemeinen Sozialdienst aufzustocken. Letzteres würde allerdings die CDU mit ihrem grandiosen Antrag der globalen Minderausgabe bei den Sozialausgaben und der Ablehnung aller neuen Stellen zunichte machen, obwohl sie in Person ihrer Landtagsabgeordneten den Beschluss im Jugendhilfeausschuss mitgetragen hat. Abzulehnen sind auf jeden Fall folgende Vorschläge: Dauerhafte Reduzierung der Ausbildungsplätze von 10 auf 5 Personalabbau bei Schulsekretär/innen um fast 16 Stellen Personalabbau (6,75 Stellen) und Leistungsverdichtung bei den Hausmeistern, jede Schule braucht einen Hausmeister, Kürzungen beim Zuschuss für die KVHS